Case 1: Betrug bei der Veräußerung eines Unternehmens

Ausgangslage:

Eine Kapitalgesellschaft, die sich im Besitz mehrerer Gesellschafter befindet, soll veräußert bzw. es soll eine Exit-Strategie für einen der Gesellschafter erarbeitet werden. Die Gesellschafter sind gleichberechtigt und führen das Unternehmen gemeinsam. Interne Regelungen zur Abgrenzung der jeweiligen Aufgaben gibt es nicht. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

Das Unternehmen macht im laufenden Jahr Verluste, nachdem es in den vergangenen fünfzehn Jahren stetig Gewinne erwirtschaftet hat. Dieser Gewinneinbruch bis hin zu einer Verlustsituation ist überraschend, da die Marktbedingungen und die Kundensituation sich nicht geändert hat.

Dem Gesellschafter, der das Unternehmen verlassen möchte, wird eine Bewertung an Hand des Stuttgarter Verfahrens vorgeschlagen. Ein externer Berater wird beauftragt, an Hand des Verfahrens den Wert der Anteile zu ermitteln. Dem austretenden Gesellschafter ist nicht bewusst, dass er sich damit auf dünnes Eis begibt…

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